Auftragsvergabe für eine emissionsarme Wirtschaft

Das Projekt „GPP 2020“ hatte es sich zum Ziel gesetzt, in ganz Europa klimafreundliche Beschaffungsverfahren zu fördern, um dazu beizutragen, die von der EU gesteckten Ziele für das Jahr 2020 zu erreichen: eine Senkung der Treibhausgasemissionen um 20 %, eine Anhebung des Anteils der erneuerbaren Energiequellen auf 20 % und eine Steigerung der Energieeffizienz um 20 %.

Während der letzten Jahre hat das Bewusstsein für umweltfreundliche öffentliche Beschaffung (Green Public Procurement – GPP) erheblich zugenommen. In vielen Ländern sind entsprechende Instrumente, Leitlinien und GPP-Kriterien mittlerweile leicht erhältlich. Dennoch enthalten die meisten öffentlichen Ausschreibungen in Europa immer noch keine wirksamen Umweltkriterien und führen nicht zum Einkauf nachhaltiger Lösungen.

GPP 2020 zielte auf die Etablierung klimafreundlicher Beschaffungsverfahren in ganz Europa ab. Hierzu wurden folgende Schritte unternommen:

  • Unsere Projektpartner haben gemeinsam über 100 klimafreundliche Ausschreibungen durchgeführt, um unmittelbar eine erhebliche Senkung der CO₂-Emissionen zu bewirken
  • Schulungs- und Netzwerkveranstaltungen – sowohl für Beschaffer als auch für entsprechende Schulungsanbieter – zu umweltfreundlicher öffentlicher Beschaffung im Energiebereich wurden in Österreich, Kroatien, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Portugal, Slowenien und Spanien abgehalten
  • Ausweitung bzw. Verbesserung ständiger Unterstützungsstrukturen für umweltfreundliche öffentliche Beschaffung wie z. B. Helpdesks in denselben acht Ländern: Österreich, Kroatien, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Portugal, Slowenien und Spanien

GPP 2020 wurd durch das Programm Intelligent Energy Europe der Europäischen Kommission kofinanziert.

Hier finden Sie die Assoziierten Partner von GPP2020, sowie das Beschaffungsforum!

IEE

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